Das Meer im Wald

17.10.2017


LandArt-Workshop in Rheine-Bentlage

Das Stück morsches Holz dient als Schiffsrumpf, ein Ahorn- und ein Buchenblatt fungieren als Segel und die weiße Dunenfeder, die eben noch an einem Zweig hing, wird kurzerhand zur Möwe umfunktioniert. Fehlt nur noch ein Name für die kleine Installation: „Meer im Wald“ lautet ein Vorschlag, der bei den Teilnehmern des LandArt-Workshops in Rheine-Bentlage allgemeine Zustimmung findet.

LandArt, das ist in eine in den 1960er Jahren entstandene Kunstform, die vor allem auf der Verwendung von Naturmaterialien beruht. Und davon gibt es im Bentlager Wald reichlich. Buntes Laub, Früchte, Rindenstücke und morsche Äste , all das bietet sich für die künstlerische Verwertung an. „Biologische Vielfalt bezieht sich nicht nur auf Arten, sondern auch auf die Formen, Farben, Materialien, die uns die Natur bietet. Deren Wertschätzung geht uns manchmal verloren“, erläutert Hotspot-Projektkoordinatorin Esther Susewind. Zu Beginn hat die Naturerlebnispädagogin Petra Schmitt aus Münster, die den Workshop leitet,  mit kleinen Übungen und Suchaufträgen die Sinne der zwölf Teilnehmer geschärft. Am Ende soll jeder sein eigenes Kunstwerk erschaffen. „Lasst euch inspirieren und leiten von dem, was ihr im Wald vorfindet“, empfiehlt die Leiterin. Die Ergebnisse können unterschiedlicher kaum sein. Von der Baumgirlande aus miteinander vernähten Blättern bis zu einer akribisch aufgebauten Zweigpyramide reicht am Ende das Spektrum der Kunstwerke, die nur eines gemeinsam haben: die Vergänglichkeit. 




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