Der Knobi auf der Spur

06.04.2018


Erst in den Eimer, dann ins Wasser - natürlich für einen guten Zweck

Die Knoblauchkröte ist eine der seltensten Amphibienarten in Nordwestdeutschland. Im Hotspot-Gebiet sind aktuell nur drei Vorkommen bekannt, von denen eines erst vor zwei Jahren nach einer Zeitungsserie über die Projekt-Leitarten bekannt wurde. Derzeit wird an diesem Gewässer im Kreis Steinfurt im Rahmen eines Werkvertrages und einer Bachelorarbeit untersucht, wie viele und woher die Knoblauchkröten anwandern. Dafür sind Fangzäune angelegt worden, die täglich kontrolliert werden. Die ersten Ergebnisse sind überaus positiv. Bereits über 30 Knoblauchkröten "landeten" im Eimer, eine erfreulich große Zahl. Die meisten anderen bekannten Vorkommen setzen sich aus deutlich weniger Tieren zusammen. Die Knoblauchkröten werden gewogen und vermessen, bevor sie den Weg zum Laichgewässer fortsetzen können. 

Am Ufer des untersuchten Gewässers waren im Rahmen des Projekts beschattende Gehölze entfernt worden. Auch von der teilweisen Entschlammung und Vertiefung des Gewässers dürfte die Knoblauchkröte profitiert haben. 




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