Projektziele

Flächenverbrauch sowie Nutzungsintensivierung und Strukturwandel in der Landwirtschaft haben zum Verlust vieler Kulturlandschaftselemente und somit auch von Teilen der biologischen Vielfalt geführt. Im Hotspot 22 betrifft dies insbesondere Arten der nährstoffarmen Sandlebensräume. Noch vorhandene Restvorkommen dieser Arten in den Schutzgebieten sind immer stärker durch Isolation bedroht.

Die Stärkung der Biodiversität im Hotspot 22 wird deshalb durch den Erhalt und die Förderung atlantisch geprägter, nährstoffarmer Sandstandorte angestrebt. In der durch Flächendruck geprägten Landschaft des Hotspot 22 ist die Umsetzung eines derartigen Konzepts nur außerhalb der Produktionsflächen realisierbar. In Frage kommen vor allem Säume an Wegen und Grabenböschungen sowie Uferbereiche nährstoffarmer Still- und Fließgewässer im Besitz der öffentlichen Hand. Private Flächen könnten auf Wunsch der Eigentümer eingebunden werden. Eine Übertragbarkeit der Konzepte, Methoden und Maßnahmen auf andere Regionen ist ein weiteres Ziel.

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Wege für die Artenvielfalt

Quellpopulationen und Trittsteine

Lokales und gemeinsames Handeln