Es ist soweit - Projekt endet zum 30. September

24.09.2019


Bericht zur Abschlussveranstaltung

225 Maßnahmen des Biotopmanagements, dazu über 250 Exkursionen, Workshops und andere öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen: Beeindruckende Zahlen, die aber nur ein Teil dessen sind, was das Projekt „Wege zur Vielfalt – Lebensadern auf Sand“ in der Region bewirkt hat. „In unserer ohnehin gut funktionierenden regionalen Nachbarschaft sind wir noch näher zusammengerückt und  haben die uns verbindenden Naturschutzthemen genutzt, um ein tragfähiges Netz zu spannen, das uns beim Erhalt der biologischen Vielfalt auch in Zukunft verbindet und hilft“, sagte Landrat Dr. Klaus Effing bei der Abschlussveranstaltung des Projekts im Kloster Gravenhorst.  Denn nach sechs Jahren läuft das vom Bundesprogramm Biologische Vielfalt geförderte Projekt Ende des Monats aus. Unter Koordination des Kreises Steinfurt hatten sieben Verbundpartner, darunter die Biologische Station und die niedersächsischen Nachbarkreise, unter anderem Maßnahmen im Recker Moor, im Gildehauser Venn und an der Ems umgesetzt.

In vielen Dingen habe das Projekt eine Vorreiterrolle übernommen, betonte Effing und nannte als Beispiele die Verwendung von Regio-Saatgut für die Anlage von Blühflächen und den Poetry Slam by nature, mit dem es gelungen sei, auch die jüngere Generation für das Themas biologische Vielfalt zu interessieren.  Auch Andreas Krug vom Bundesamt für Naturschutz fand lobende Worte: „Die im Projekt gemachten Erfahrungen sind für uns enorm wichtig bei der weiteren Ausgestaltung des Bundesprogramms.“ Besonders die Einbindung regionaler Partner wie Kommunen, Landwirte, Naturschutzverbände oder Jäger sei im Hotspot 22 hervorragend gelungen. Viele im Projekt entwickelte Ideen wirken über das Projektende hinaus. So hat der Kreis ein Blühflächenprogramm initiiert, über das kostenlos Regio-Saatgut für neue Blühflächen zur Verfügung gestellt wird. Die beim Kreis als Nachfolge der Projektkoordination neu eingerichtete Stelle einer Biodiversitätsbeauftragten soll dafür sorgen, dass die biologische Vielfalt weiterhin ein zentrales Thema der Kreisentwicklung bleibt. Denn, darüber waren sich alle Beteiligten einig: Der Handlungsbedarf ist nach wie vor groß.




Hotspot Region


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