Hotspot des Monats: Das Ampfer-Grünwidderchen

12.06.2019


Ein grün-metallischer Blickfang auf unseren Wiesen

Das Ampfer-Grünwidderchen ist europaweit verbreitet und von Mai bis August auf unseren Wiesen anzutreffen. Obwohl es tagaktiv ist, zählt es zu den Nachtfaltern aus der Familie der Widderchen.

Die Raupen ernähren sich vorwiegend von verschiedenen Sauerampfer-Arten, daher auch der Name. Interessant ist, dass das Ampfer-Grünwidderchen in zwei verschiedenen Ökotypen mit unterschiedlichen Flugzeiten auftritt.
Aus diesem Grund wurde es in zwei Unterarten eingeteilt: die Feuchtwiesenart (heuseri), die im Mai/Juni auf feuchtem Wiesengelände unterwegs ist und die Trockenrasenart (forma statices), die im Juli/August auf sandigem Gebiet fliegt.  

Die Blütennahrung ist entsprechend der Flugzeiten bei beiden Arten ebenfalls anders. Während die „Feuchtwiesenform“  nahezu ausschließlich auf der rot-lila blühenden Kuckucks-Lichtnelke sitzt und saugt, ernährt sich die andere Art bevorzugt von den Blüten des Berg-Sandglöckchens, des Ährigen-Ehrenpreises und der Strand-Grasnelke.

Die beiden Unterarten sind äußerlich jedoch identisch, weshalb sich die Wissenschaftler bei dieser Einteilung noch nicht einig sind und weiterhin geforscht wird.                                                

Im Hotspot 22 sind beide Unterarten des Grünwidderchens vertreten. So stellen die feucht-nassen Regionen wie Moore, Heiden und Flussauen, sowie die trockenen Dünen- und Sandmagerasen passende Lebensräume für die grünen Schmetterlinge dar.




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